X-Mini Lautsprecher für unterwegs

 GPS, Handy, Elektronik  Kommentare deaktiviert für X-Mini Lautsprecher für unterwegs
Nov 242011
 
GPS Logo

X-Mini Aktivlautsprecher

X-Mini II Aktivlautsprecher an HTC Wildfire Smartphone

Für relativ wenig Geld gibt es neuerdings klanglich erstaunlich gute Mini-Aktivlautsprecher für Smartphone, Handy usw..
Der X-Mini II Lautsprecher ist zwar nicht wetterfest und besitzt auch keine Lenkerhalterung o.dgl., aber das laesst sich provisorisch lösen. Es bereitet wirklich Freude, mit diesem kleinen Teil Musik zu hören, selbst wenn man nicht ganz anspruchslos ist. Die Klangfülle und die erzielbare Maximallautstärke (sofern überhaupt notwendig) sieht man dem Teil nicht an. Das geht in Richtung „Zimmerlautstärke“, und zwar keineswegs poplig. Das Gerät ist per USB Anschluß aufladbar (auch waehrend des Betriebs) und kann dann 4-8h betrieben werden.
Im Bild sieht man den Minilautsprecher an einem eher kleinen Smartphone (HTC Wildfire). Der kugelige Lautsprecher kann auseinandergezogen werden, um sein Volumen und damit die Bassfülle zu vergrößern, und das wirkt. Das Teil ist eine gute Empfehlung, wenn man mit Minimalgepäck reisen oder touren will, ohne dabei auf kopfhörerfreien Musikgenuss zu verzichten.

Update: den X-Mini gibt es bald auch mit Bluetooth.

Update II: die Firma Raikko bietet eine angeblich noch bessere Version mit 45mm Membrane an, sowie etwas Zubehoer, u.a. einen universellen Bluetooth-Adapter mit Klinkenausgang fuer derartige Kleinlautsprecher.

Update III: das Klinkenkabel ist am Ausgang aus dem Lautsprechergehäuse dummerweise nicht verstärkt und bricht dort bei längerer Beanspruchung. Für Fahrradnutzung muß man klar die teure Bluetoothversion empfehlen.

KTM Freeride 350

 KTM Freeride  Kommentare deaktiviert für KTM Freeride 350
Nov 142011
 
Hinweis: die Bilder dieses Blogartikels stammen von http://ktmimages.com/. Fotograf: Mitterbauer H.. Bitte klicken Sie die verkleinerten Vorschaubilder an, um die Bilder in Originalqualität zu sehen.


Mit der recht überraschend vorgestellten KTM Freeride 350 (als Vorläufer der bereits angekündigten Elektroversion) bringt KTM mein Wunschmotorrad auf den Punkt. Auf der KTM Produktseite und im KTM Blog gibt der Hersteller mehr Information dazu. Das Fahrzeug hat ein Leergewicht von unter 100kg und besitzt eine mit 24PS homologierte Version des neuen 350er Enduromotors mit elektronischer Kraftstoffeinspritzung und G-Kat. Bemerkenswert ist der neue Rahmen mit Stahl- und Aluminiumkomponenten. Der Motor wurde lt. Hersteller auf Drehmoment bei niedrigerer Drehzahl, Haltbarkeit und geringen Spritverbrauch ausgelegt. Das Rahmenheck aus Kunststoff und die sehr weit nach vorne gezogene flache Sitzbank erinnern an die Konstruktion der 690er Baureihe. Das extrem leichte, schmale und relativ niedrige Fahrzeug mit trialtypischer Bereifung verspricht hohes Potential und perfekte Fahrbarkeit beim Offroadeinsatz in Verbindung mit einwandfreier Zulassungsfähigkeit dank moderner Motortechnik. 2006 hatte ich mir den Tricker von Yamaha gekauft, der einerseits sehr interessant, andererseits aber zu zahnlos und halbherzig gemacht war, um voll zu überzeugen.
Mit einer Neuvorstellung wie der KTM Freeride hätte ich nicht gerechnet, da fast alle kleineren enduroartigen Motorräder der letzten Jahre mangels Nachfrage schnell wieder vom Markt verschwunden sind. Umso genauer werde ich mir dieses Modell ansehen, Fahrberichte lesen, Wartungsintervalle erfragen, Leute befragen. Ein Neukauf kommt derzeit aber nicht in Frage, so gut dieses Motorrad und das Konzept auch zu sein scheint. Und letztendlich favorisiere ich doch die Elektroversion, auch wenn damit ein paar echte Einschränkungen in Bezug auf Reichweite und Einsatzweise verbunden sein werden: wenn schon denn schon.

Hier ist das KTM Präsentationsvideo der Verbrennerversion der Freeride.

Und hier das Video zur E-Version

Update: Die KTM Freeride 350 hat theoretisch den Wartungsaufwand einer Sportenduro, trotz der gedrosselten Motorleistung des 350ccm Motors. Die Freeride ist kein Alltagsmotorrad. Zum Vergleich: 120 Betriebsstunden (Motorrevisionsintervall) bedeutet für mich im Alltagseinsatz 6000km bei einem Schnitt von 50km/h, also 3-4 Monate Büro-Pendeln (je nach Durchschnittsgeschwindigkeit) oder grob ca. 2-5 Italientouren. Eine solche Einsatzweise ist natürlich wenig sinnvoll bei einem solchen Motorrad, aber für die entbehrungsreichen Motorrad-Minimalisten sollte klargestellt werden, dass die Freeride ein Offroadmotorrad für Freizeit und Training ist, im Alltagsverkehr trotz der quasi-offenen Zulassung aber nur begrenzt einsetzbar ist, sofern man sich an die Wartungsvorschriften halten will. Ein Ersatz für die wirklich universell einsatzbare Enduro Yamaha WR250R (Ventilspielkontrollintervall 40.000km, i.W. nur Verschleisswartung) wird die Freeride nicht sein. Bei schwierigen Offroadeinsätzen und in Bezug auf Offroad-Fahrspass ist die Freeride andererseits weit überlegen. Schade finde ich allerdings, daß die Foren bereits voll damit sind, wie sich die Freeride 350 entdrosseln läßt, welches Mapping besser wäre, wie man die Schalldämpfer modifizieren müsse uswusf.. Hier setzt sich letztendlich in abgeschwächter Form die bei Sportenduros in Bezug auf die Homologation unzureichende Serienabstimmung fort. Man fragt sich auch hier, ob das Fahrzeug motorisch u.U. daraufhin konstruiert wurde, nach dem Kauf entsprechend modifiziert zu werden, um optimal zu laufen. Es mag verschmerzbar sein, da die Freeride als Sportgerät zu sehen ist, aber es verdirbt ein wenig die Idee „smart, effizient, leise“, die ebenfalls im Konzept enthalten ist.

Update: wer sich ernstlich für die Freeride interessiert, sollte unbedingt die Elektroversion testen! Das ist für mich das derzeit beste Offroadmotorrad, und ich würde die Elektroversion klar der Verbrennerversion vorziehen. Einen Sinn hat das aber nur, wenn man in der Lage ist, auf festem Areal und mit verfügbarem Stromanschluß zu fahren. Für Endurotouren und -wandern ist es leider keine Alternative.