Noch eine Airbrush Anfängersession

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Mai 072013
 
Garagenlogo

Heute habe ich mir kurzentschlossen das Unterteil des hinteren Kotflügels der Honda NC700X als Sprühobjekt genommen. Ich war des sinnlosen Altteil-Lackierens überdrüssig. Das Risiko bei dem Kotflügelteil ist gering, weil es erstens visuell nicht exponiert ist, zweitens ohnehin sofort verdreckt. Es eignet sich insofern als Test, wie haltbar meine Eigenlackierung wird. Die Aufgabe bestand darin, das bereits gestern geplante Motiv auf diesmal schwarzen statt weißen Hintergrund zu sprühen. Vorher mußte ich das Plastik noch mit Haftvermittler grundieren.

Airbrush Anfängersession: Kotflügelunterteil

Schablonengefrickel: leider neigen diese leicht klebenden Folien zum Davonfliegen.


Die schwierigste Arbeit an dem ganzen war heute definitiv das Schablonenbasteln und die Handhabung der Masken. Das kann etwas zermürbend sein. Ich hoffe auf gute Tips in einem Airbrush-Anfängerbuch, welches ich mir bestellt habe. Kommt aber erst morgen.

Missglückter Airbrush auf Kotflügelunterteil der NC700X

Missglückter Versuch eines Airbrush auf dem schwarzen Kotflügelunterteil der NC700

Airbrush auf Honda NC700X Kotflügelunterteil

Versuchsweise Montage, danach noch Klacklack-Behandlung, bevor alles wieder entfernt wurde.

Keine Ahnung, ob sowas langzeitstabil ist oder sich im Dreckbeschuß des Hinterrades auflöst.

Update: Es erwies dann insofern nicht als langzeitstabil, als daß es mir eigentlich nicht gefiel und daher wieder abgeschliffen wurde. Das war eine Heidenarbeit. Zielführend waren letztendlich dann einzig und allein feine Metalltopfschwämme mit Wasser getränkt. Die Schwierigkeiten beim Abschleifen deuten darauf hin, daß es problemlos langzeitstabil gewesen wäre.
Inzwischen habe ich bereits die neue Version des Kotflügel-Logos aufgesprüht. Nach meinen bisherigen Anfänger-Übungsarbeiten tue ich mich mit sämtlichen Arbeitsschritten bereits erheblich leichter. Die Maskenbearbeitung ist präziser, das Ergebnis vorhersagbarer.
Bei dieser Version des Logos habe ich darauf geachtet, daß das Ergebnis auf schwarzem Hintergrund völlig anders ist als auf weißem Hintergrund. Entsprechend habe ich Farben und Masken abgeändert und es auf diese Weise passender gestaltet. Das neue rote X orientiert sich an der Version auf dem Helm, ist aber etwas sauberer gearbeitet und besser vorbereitet, so daß es diesmal schon grell ist, verglichen mit dem dunkelstichigen rot bei der Vorversion.

Airbrush auf Kotflügelunterteil der NC700X

Zweite Version meines NC700X Logos am Kotflügelunterteil

Honda NC700X Kleinteile lackiert

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Apr 282013
 
NC700X Logo

Gestern und heute wurden die bisher noch nicht lackierten Verkleidungs-Kleinteile an der Honda NC700X kostengünstig (0 Eur dank vorhandener Farbreste) in Eigenarbeit garagenlackiert. Aufgrund der heute eigentlich zu kalten Witterung habe ich einen Haarfön als Zwischentrocknungshilfe verwendet. Dank der sehr unproblematisch zu verarbeitenden Kwasny Lacke aus dem Autobedarf ist das Ergebnis wie schon bei früheren Arbeiten an meiner Tenere recht brauchbar geworden. Lackiert wurden die beiden schwarzen Rippen des Gepäckfachdeckels sowie das Mittelteil der Motorverkleidung. Es wurde mit Kunststoffhaftvermittler, weißem Lack sowie Zweischicht-Klarlack gearbeitet. Die Teile werden gereinigt, angeschliffen mit 360er bis 600er Wasserschleifpapier (was ich gerade da habe) und entfettet mit Bremsenreiniger. Dann werden sie getrocknet und die Farbschichten werden mit ausreichenden Zeitabständen so dünn wie möglich aufgesprüht. Da es sich um rauhe Kunststoffteile handelt, unterscheiden sich diese Teile auf jeden Fall von den glatten Verkleidungsteilen mit serienmäßigem Perleffektlack, sofern man sie nicht vorher absolut glattschleift und füllert. Insofern schadet es gar nichts, wenn man ein einfaches Weiß verwendet. Ein farblicher Unterschied ist nicht zu vermeiden, und das stört mich bei offensichtlichen Plastikverblendungen auch nicht.

NC700X Gepäckfachdeckelrippen provisorisch aufgelegt

Die beiden Teile sind fertig lackiert incl. Klarlack und wurden im halbgetrockneten Zustand auf den Deckel gelegt.

NC700X Gepäckfachdeckelrippen weiß lackiert

Die weiß lackierten Gepäckfachdeckelrippen noch ohne Klarlack


Irgendwann soll auf diesen gesamten weißen Deckel nochmal das rote X aus dem seitlichen Dekor auflackiert werden. Hierzu werde ich allerdings wieder STM-Design beauftragen. Die oberen beiden Schrauben des Gepäckfachdeckels (die beiden größeren der Kreuzschlitzschrauben innen im Deckel) waren sehr schwer zu lösen. Eine davon war letztendlich aufzukriegen, die zweite trotz Erhitzens und Kriechöl nicht. Die Schrauben sind in kunststoffgelagerten Blechmuttern verschraubt und offensichtlich verklebt. Die betroffene Halterung mußte beim gewaltsamen Ausdrehen der Schraube leider beschädigt werden, ist aber weiterverwendbar, da sich die Blechmutter immer noch gut aufschieben läßt. Mit solchermassen verklebten Schraubverbindungen machen sich Hersteller keine Freunde. Da hat man keine Chance.

Außerdem wurde das Mittelteil der Motorverkleidung lackiert:

Mittelteil der Motorverkleidung fertig weiß lackiert

Die Seitenteile dieses Verkleidungsteils können nicht sauber lackiert werden, da die Windabweiserkeile aufgeklebt sind und sich nicht mehr entfernen lassen.

Jan 162013
 

Bei der Demontage des rechten vorderen Seitenverkleidungsteils meiner Honda NC700X kam es zum Bruch einer kleinen Haltenase des ABS Kunststoffteils. Nach einiger Webforschung fand ich einen geeigneten und noch relativ preisgünstigen Spezialklebstoff, der lt. Angaben gut für derartige Kunststoffklebungen geeignet ist.


Ob die geklebte Nase längerfristig hält, muß sich zeigen. Nach Aushärtung des Klebers scheint das Teil jedenfalls ziemlich fest zu sein. Der Rückeinbau des Verkleidungsteils wird die tatsächliche Belastbarkeit der Verbindung dann an den Tag bringen.

Es hätte einige wesentlich teurere Kunststoffreparatursubstanzen gegeben, aber das dafür verlangte Geld wollte ich nicht ausgeben. Die gezeigte Haltenase ist in diesem Fall nicht extrem wichtig für den Zusammenhalt.