Erstfahrt der 2017er MT-07

Meine Frau wieder: also das zweite sogenannte Großereignis des heutigen Tages, die Erstfahrt mit meiner MT-07 hat nun stattgefunden. Bei mir wird es kniebedingt noch etwas dauern, aber immerhin weiß ich nun dank ihr, daß mein Garagenfahrzeug perfekt fährt, insbes. auch nach den Teile-Umbauten während der Standzeit. Der Motor wurde erstmals warmgefahren, der Tank randvoll befüllt.

Yamaha MT-07 2017 powder white
Yamaha MT-07 2017 powder white

Kommentar zum 2018er Modell

Yamaha hat für das Modelljahr 2018 der MT-07 ein Facelift vorgenommen. Bisher habe ich nur die Bilder von der Yamaha Homepage gesehen. Ein Motorrad nach den Herstellerfotos zu beurteilen, war schon immer eine heikle Angelegenheit. Bis zur ersten Real Life Sichtung kann ich insofern feststellen, daß der breitere und größere Scheinwerfer mich genau wie das plumpere Heck mit dem klobig-eckigen Soziussitz darauf stören. Die drei düster-öden Farbvarianten, von Yamaha als „edle Lackierungen“ bezeichnet, sind ebenfalls kein Anreiz. Der nunmehr schwarze statt silbergraue Kühler macht das auch nicht mehr wett. Die neue Form der Tankverkleidung kann ich anhand der Bilder bisher nicht beurteilen, das muß man erst anschauen. Wenngleich es im Sommer/Herbst 2017 zunächst mal eine unerwartete gesundheitliche Wendung gab, die mich weit zurückwarf, so glaube ich im Moment dennoch, daß der Kauf dieses weißen 2017er Modells grade auch wegen des 2018er Facelifts völlig korrekt war; Insofern dann doch eine glückliche Wendung.

Update Dezember 2017

Inzwischen kam es – am letzten trockenen salzfreien und sonnigen Tag – auch zu meiner Erstfahrt mit meiner neuen MT-07. Gemessen an meiner Situation ist das eines der Highlights der zweiten Jahreshälfte. Natürlich nur eine kurze und vorsichtige Fahrt, so daß der Motor eben gut warmgefahren war. Seit August war ich nicht mehr Motorrad gefahren, kann dennoch meinen subjektiven Ersteindruck der MT-07 2017 vs. 2016 beschreiben. Mein Eindruck stimmt dabei mit dem meiner Frau überein.
Die nagelneue 2017er schaltet superweich, die 2016er schaltet „normal“. Da ich in diesem Bereich keine konstruktiven Änderungen erwarte, wird das am absolut frischen Öl liegen. Dennoch ist es bei einem nagelneuen Fahrzeug beeindruckend. Man würde eigentlich mit dem Gegenteil rechnen. Zudem bemerkt man die geänderte Luftansaugung: keine drehzahlabhängige Luftfilterklappe mehr, dafür ein normaler Ansaugschnorchel. Das motorische Geräusch ist hörbar anders. Man kann nicht sagen „lauter“, es klingt etwas anders. Die 2017er MT-07 ist genau wie die 2016er lärmmässig ein angenehm dezent laufendes Fahrzeug. Es soll mir recht sein, das Fahrzeug ist um nichts penetranter als das Vorgängermodell. Verifizieren kann ich diese Beobachtungen aber erst 2018, wenn ich mal wieder auf die 2016er MT komme, bzw. wieder regelmässig fahre.

Update April 2018

Um das nun zu Ende zu bringen: die Unterschiede zwischen den beiden Fahrzeugen nivellieren sich mit zunehmender Betriebsdauer. Wirklich substantielle Feststellungen sind nicht zu machen. Das weiche Schaltverhalten hat sich normalisiert und entspricht der 2016er. Geräuschmäßig stelle ich inzwischen keine nennenswerten Unterschiede mehr fest, trotz des geänderten Ansaugschnorchels. Das sind Nuancen, man gewöhnt sich dran.
Was aber bei den aktuell warmen Temperaturen an der 2017er MT stark auffällt, ist das Serienfahrwerk. Das muß baldmöglichst geändert werden, sobald Hyperpro den ABE Nachtrag für die RM17 vorlegen kann. Da weiß man sofort wieder, was man am gediegenen Hyperpro Streetbox Setup der 2016er MT hat.
Der Spritverbrauch der 2017er liegt minimal unter dem der 2016er, aber das dürfte sich in der Samplegröße begründen.

2016er Modell

Spritmonitor.de

2017er Modell

Spritmonitor.de

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