MT-07 2017

Unmittelbar nach dem kurzentschlossenen und schnellen Verkauf meiner R3 ergab ein Anruf beim Yamaha Händler, daß er justament gerade zwei Neufahrzeuge hereinbekommen hatte, und zwar eine weiße MT und eine Blaue, also genau meine beiden Wunschfarben des 2017er Modells. Das war mir heute ein Wink mit dem Zaunpfahl. Man kann annehmen, daß beide MTs innerhalb kürzester Zeit weg sind. Ein auf den Punkt lieferbares Neufahrzeug in Wunschkonfiguration, insbesondere so ein Erfolgsmodell wie die MT-07 hat man nicht oft. Schon bei der 2016er MT war es eine ähnliche kurzfristige ungeplante und glückliche Punktlandung gewesen, also nehme ich es als gutes Omen, setze alles auf eine Karte und entscheide mich für meinen R3-Nachfolger, auf den Fotos bereits zu sehen.

In der letzten Zeit bin ich doch noch zum MT-07 Fan geworden. Das hat zunächst mit diesem genialen Motor zu tun. Es hat aber auch mit dem Anschaffungspreis und der Aussicht auf ein universelles, problemloses und wirtschaftliches Alltagsfahrzeug mit Funbike-Genen zu tun.

Da ich gerne kleine leichte bezahlbare Motorräder fahre, war auch die neue kleine 2017er Duke Baureihe in der Betrachtung. Leider gab es heute nur die 125er Version, alle 390er waren bereits verkauft worden. Mir kommt immer vor, daß die MT-07 auf vielen Fotos recht brav und langweilig wirkt. Die neue Duke hingegen stellt sich hervorragend dar, wie ein kleines Hochglanz-Hightech-Designermotorrad. Steht man davor und sieht etwas genauer hin, dann täuscht der Eindruck für meine Begriffe. Die Duke wirkt trotz ihrer hochwertigeren Konstruktionsweise (Aluschwinge, USD Gabel) im Detail irgendwie billiger. Die MT hingegen wirkt weder brav, noch wie ein Budgetbike (klar, auch das täuscht, wenn man z.B. das Fahrwerk nimmt). Ich sehe es so: die Duke punktet mit technischen Lösungen, die MT mit Verarbeitung. Wobei der MT Motor ein technisches Sahneteil ist. Die Duke Option wurde heute erneut verworfen. Sicher ein Klasse Motorrad fürs Geld, keine Frage. Aber eben nicht sofort lieferbar, und vielleicht bin ich auch zu alt dafür, das muß man sich eingestehen. Die Lieferbarkeit ist abgesehen vom täglichen Pendeln ein Thema, weil wir unbedingt in den nächsten Wochen noch die eine oder andere gemeinsame Kurztour fahren wollen, dann mit zwei MT-07.

Dann war noch die CRF250 Rallye auf der Liste, und dort bleibt sie auch. Mit großem Interesse verfolge ich Ralfs Weblog gernreisender.de. Er hat mir heute übrigens zwei Fotos von seiner Nordkap Tour gemailt! Es wird der Tag kommen, wo ich entweder auf die CRF downgrade, oder mir ein solches Zweitmotorrad leisten kann. Heute jedoch war der Tag der MT, und nach den bisherigen 11.500 gemeinsamen Kilometern mit unserer 2016er MT freue ich mich umsomehr auf das eigene Fahrzeug und hoffe, daß die eigene MT bald in meiner Garage parkt.

Update

Umständehalber verzögern sich weitere Aktionen mit der neuen 2017er MT.

4 thoughts on “MT-07 2017

  1. GRATULIERE !!
    … und die Fahrwerksverbesserung samt inteliganter Placierungs-Lösung wird Dir nun gleich mal schneller von der Hand gehen … *kicher* … 😉

    1. Danke! Jetzt wird wieder gespart. Die eigene MT hat mich jetzt auf 0 resettet und das noch irgendwo existierende Elektroradprojekt gestoppt. Sobald ich mir das mit dem Fahrwerk dann auch für meine MT leisten kann, wird es gemacht. Allerdings lege ich dann nicht mehr selber Hand an, sondern jetzt ist der Fall ja ohne Arbeits-Mehraufwand von vornherein klar.

  2. Unmengen interessanter Beiträge gibt es hier immer zu lesen und bekommen nix mit davon….:)) ich sollte öfters mal vorbeischauen.
    Grüße und viel Vergnügen mit der Neuen Bekannten MT07.

  3. Hi Phil,
    herzlichen Glückwunsch zum neuen Spielzeug. Eine Bekannte fährt auch eine. Die reist auch richtig Kilometer damit. Ohne Probleme. Ich wünsch Dir viel Freude damit.
    Gruß Ralf

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