Navi-Frust

Negativkritik mag ich nicht, und deshalb findet man in meinem Blog so gut wie keine Nörgelposts. Meine Zeit ist mir zu schade dafür. Vielmehr möchte ich die Dinge so weit es geht positiv betrachten. Sollten Sie auch dieser Ansicht sein, dann sparen Sie sich bitte Ihre Nerven, und lesen Sie ab hier nicht mehr weiter. Denn was ausnahmsweise hier folgt, ist negativ, wahrscheinlich subjektiv, unwichtig, verknüpft mit irgendeiner schlechten Tagesform oder schwer erklärbaren Sonderfällen, vielleicht auch nur ein temporäres Phänomen und letztendlich verzichtbar. [Update: den konstruktiven Absatz mit Teillösungen findet man seit heute, 28.9.2019 unten am Artikel angehängt.]

Anlaß: Heute habe ich mich mal wieder über mein Fahrradnavi geärgert, und zwar richtig. Das namhafte Gerät wurde bereits ausgiebig beschrieben, und es hatte von Anfang an einige Ungereimtheiten, schien aber im Wesentlichen schon zu funktionieren. Diese letzte Aussage gerät für mich zunehmend ins Wanken. Nach der heutigen Fahrt würde ich das Teil für meinen Einsatzzweck als eher unbrauchbar, mindestens aber als extrem nervig einschätzen.
Um dies sofort zu relativieren: das ist meine individuelle und aktuell leicht verärgerte[tm] Meinung aus Enduser-Sicht. Ich stelle nicht in Frage, daß dieses Gerät mich ggfs. auf sinnvollen Routen beispielsweise durch eine Kleinstadt zu irgendeiner Adresse hinrouten könnte. Dieser bei mir eher seltene Fall hat bereits gut funktioniert. Zudem stelle ich auch die Hardware nicht in Frage, denn die ist gut und tut was sie soll. Evtl. verstärkt genau das den Frust, denn _daran_ scheitert es definitiv nicht, genausowenig an der Sensorkonnektivität oder der Streckenaufzeichnung. Das Ding könnte eigentlich gut sein.
Nein, das Problem scheint in diversen Softwareschwächen bei meinem typischen Fahrradeinsatz zu liegen. Dieses spezielle Gerät wurde genau für die Fahrradnavigation angeschafft, aber leider ist ebendies eine der Schwächen daran. Meine beiden Geräte für die reine Sportaufzeichnung hingegen (gleicher Hersteller übrigens) sind ziemlich gut und weisen keine derartigen funktionalen Schwächen auf. Sie können halt nur leider nicht navigieren.

GPS Navigation, genauer GPS-basiertes Straßenrouting ist für mich eine unverzichtbare Bereicherung der Mobilität aller Arten geworden. Ich mag Landkarten sehr, aber die haben ihren Platz abends auf dem Tisch beim Bier. Tagsüber will ich fahren, nicht in der Landkarte forschen oder Gedächtnistraining machen. Beim Motorrad habe ich mit dem Rider 400 ein Gerät, welches jederzeit brauchbare Routen erzeugen kann, und welches zudem mit den sehr guten Routen aus dem zugehörenden Webportal bereichert werden kann, sofern man das will. Auch dieses Gerät ist nicht ohne den einen oder anderen kleinen Haken, aber es tut auf jeden Fall was es soll. Warum nur kann mein Fahrradnavi, hergestellt von einem etablierten namhaften Premiumanbieter nicht ebendiese Qualität bieten?
Ich gehe meine Rant-Liste durch. Vielleicht hat ein werter Leser ein Gerät parat, das die wesentlichen Punkte dieser Liste einwandfrei beherrscht. Ich wäre froh um einen Tipp.

Fahrradnavigation

Fahrradnavigation und -routing ist ein anspruchsvolles Gebiet. Es ist vollkommen klar, daß man niemals die perfekte Route bekommen wird. Frustrierend ist es aber, wenn die Routen meistens schlecht sind, oder aber das Routing einfach nicht funktioniert.
Gerne lasse ich mich von einer schönen Teilstrecke überraschen und freue mich dann darüber. Sowas gelingt meinem Motorradnavi regelmässig, selbst beim Haupteinsatzzweck Alltagsrouting. Deshalb ist dieses Gerät für mich gut. Dem Fahrradnavi misslingt das zumindest im Straßenmodus fast immer. „Rennrad“-Routing führt meistens völlig unnötig über große Bundesstraßen zu denen eigentlich schöne Kleinstraßen-Alternativen existieren, und dann haut er einem unerwarteterweise trotz Schotter-Vermeidung Schotter-Passagen rein, welche offenbar im Kartenmaterial falsch getagged sind. Rennrad-Routen aus dem Gerät kann man tatsächlich vergessen. Die eignen sich bestenfalls zum Autofahren.
Perfekt für meinen Geschmack wäre es, wenn das Navi eins zu eins die Routen des Motorrad-Navi im Kurvenmodus ausspucken würde. Das wären bei uns wunderbare Straßenrad-Routen. Technisch machbar ist sowas also. Aber von dieser Routenqualität ist das Fahrradnavi meilenweit entfernt. Es drängt sich immer mehr der Eindruck auf, daß das spezielle Radrouting dieses Gerätes ziemlich dumm ist, und ich ersehe auch keinen positiven Einfluss des optionalen Heatmap basierten Routings. Für mich als Laien ist es unberechenbar, denn ich bilde mir ein, dass das Navi anfangs (vor vielen Updates) eher sehr lange Umwege routete, wenn Heatmaprouting aktiv war. Das hängt wahrscheinlich stark von der Strecke bzw. Zielrichtung ab.

Unerwünschtes Verhalten zeigt das Navi bei uns z.B. auch bei einer der Innbrücken, welche eigentlich ganz normal als Straße befahrbar ist und auch ständig befahren wird. Diese Brücke wird mit den gelieferten Karten auf dem Gerät nicht geroutet. Bis zum letzten Kartenupdate schlug er einen komplett sinnlosen 60km Umweg über eine weit weg liegende Innbrücke vor. Inzwischen schlägt er die benachbarte Innbrücke mit ca. 5km Umweg vor. Sowas kann er bei mir daheim machen, aber wenn solche Fehler in Italien in der Pampa passieren, dann landet das Gerät ballistisch im Fluß. Man müsste vorsichtshalber jede berechnete Route in unbekanntem Gebiet vor dem Start genau kontrollieren. Was für ein Quatsch, denn dann schaue ich besser in eine Landkarte. Ich kenne momentan kein anderes Navi, das derartig unzuverlässig in der Routenberechnung ist. Insbesondere sehe ich solche Fehler nicht mal auf OSM basierten Smartphone-Karten-Apps.

Abstürze

Um gleich beim Thema zu bleiben: ein Fahrradnavi brauche ich vorwiegend dann, wenn ich mich nicht selbst auskenne. Friert das Gerät allerdings bei schwierig zu routenden Stellen mit dunklem Screen ein, dann hilft es mir NICHT VIEL. Genau sowas tut das Gerät gern und häufig. Wenn es sich eine Denkpause von 1-2 Minuten wegen Reroutings oder was auch immer gönnt, wird es unbedienbar, und die Anzeige ist dunkel. Grandios. Anmerkung: Threads wurden erfunden.
Diese Situation hatte ich bisher allerdings immer nur bei einem laufenden Routing.

Heute gabs noch eins drauf: ich war nämlich ohne laufendes Routing unterwegs. Den Grund dafür beschreibe ich im nächsten Absatz unten. Das Gerät zeichnete also nur die Strecke auf, ohne zu routen. Es wurde während der Fahrt dunkel, was im Energiesparmodus normal ist. Irgendwann schöpfte ich allerdings Verdacht und stellte fest, dass das Ding „unresponsive“, also unbedienbar war: Überraschung! Nach einigem Herumdrücken auf dem Einschalter begann es dann, die Betätigung des Einschaltknopfes mit einem Piepen zu quittieren, so als ob es vielleicht doch noch wach wäre. Was macht man in so einem Fall? Man drückt gaaaanz lang auf den Schalter. Das geht am harten ungefederten Straßenrad aber nur im Stand, weil jede Mini-Bodenwelle zu Tastenprellen am empfindlichen Schalter führt. Also Anhalten und sehr lang drücken. Keine Reaktion. Nochmal laaaaang drücken. Ein drittes Mal laaaaang drücken. Irgendwann ein feines Zucken in der Displaybeleuchtung… jawohl, das blöde Kastl erwachet wieder. Es berichtete immerhin gleich eifrig über die laufende Streckenaufzeichnung, und mit Ernüchterung stellt man fest, daß die letzten 2 Kilometer der Runde nur als Luftlinie vorhanden sind, die Aufzeichnung also unbrauchbar ist. Ja, abstürzen konnte schon das uralte Vorgängergerät vom gleichen Hersteller gut, und dieses hier hat es nicht verlernt.

Webportal, Datenabgleich, Übertragung von Routen

Jetzt denkt man sich: wenn das Teil schon keine gescheiten Routen berechnen kann, dann nimmt man die Routen halt aus dem zugehörenden Webportal und synced sie per Bluetooth drauf. Ist ja heute alles wireless. Gähn. Anfangs ging das auch ganz gut. Inzwischen, mit Android 9 auf dem gleichen Smartphone ist das ein supermühsamer langwieriger Prozess geworden. Man steht händchenhaltend neben den beiden Geräten, während am Himmel die Sonne von Ost nach West wandert, und mit viel Glück funktioniert die Synchronisation. Vor allem nach einer Tour ist es eine Qual, bis die gefahrene Strecke endlich im zugehörenden Webportal ist. Da kämpfen einzelne Bits gegeneinander. Das lief anfangs schneller, inzwischen ist es ein Trauma. Es wäre sicherlich um Faktoren schneller, das Notebook anzuschmeissen, das Navi-Kabel aus dem Schrank zu holen und das elende Kastl per Spezialsoftware ins Webportal reinzusyncen.

Das Gerät kann zusätzliche Software laden. Als Komoot User habe ich ein Komoot Widget darauf installiert, welches Strecken aus dem Komoot Portal kabellos direkt auf das Navi laden kann. Früher hat das in der Tat funktioniert. Dieses Widget ist seit zwei Updates disfunktional, dafür ganz toll featureüberfrachtet. Die Streckenübertragung funktioniert nicht mehr, man wartet auf den St.Nimmerleins-Tag. Es ist sinnlos. Da Komoot im Web brauchbare Radrouten generieren kann, wäre das ein sehr praktisches Feature, aber offenbar dürfen gute Features nicht funktionieren. Auch hier: totaler Fail, seit Monaten, wobei ich selbstverständlich keine Ahnung habe, was das Problem ist, also welcher Hersteller das nun verbockt hat. Darüber mache ich hier keinerlei Annahme oder Aussage und insbesondere blame ich das auch nicht auf den Navihersteller. Für mich als User ist es dennoch sehr ärgerlich, weil ich den umständlichen Umweg über zwei Webportale via Notebook nehmen muß, bis diese Strecke endlich am Navi verfügbar ist. Unterwegs ist man somit immer auf das Ad Hoc Routing des Gerätes angewiesen, und das taugt halt nicht viel.

Aber Halt! Es gibt ja auch das Webportal des Herstellers selbst. Das ist eigentlich ganz gut, und ich sammle dort seit einem Jahr meine Aktivitäten und Statistiken. Dort kann man auch Radrouten planen, die sich dann einfach per Bluetooth oder USB auf das GPS Gerät syncen lassen. Leider stellt sich immer wieder raus, dass der Routenplaner dieses Webportals um nichts bessere Routen generiert, als das Gerät selber, und zudem im Planungsmodus – also wenn man versucht, Stützpunkte zu setzen – in ähnlicher Weise versagt, wie ich das bei der inzwischen überholten und verbesserten Altversion von Locus Maps mit BRouter erlebt habe, nämlich durch totales Verhunzen der Route ab einer gewissen Zahl von Stützpunkten. Plötzlich kippt die Route, macht blödsinnige Schleifen, läuft in die falsche Richtung.
Auch hier gab es heute eine weitere seltsame Überraschung: eine der Strecken, die ich aus diesem Webportal aufs Navi gesynced hatte (und die ich definitiv auch schon mit einem der Geräte dieses Herstellers erfolgreich abgefahren hatte) war nicht mehr routingfähig. Es kam zu wirren Luftlinien und angezeigten Routingfehlern. Die Restkilometeranzeige, sowie die Ankunftszeit blieben leer. Das Routing war disfunktional.
Hat man jetzt die Faxen dicke, bemüht das Webportal seiner Wahl, um ein GPX herauszulassen, kopiert es per USB in das vorgesehene bestimmte Verzeichnis des Navi, ganz wie früher (das Navi diente dann nurmehr als Anzeigeinstrument für den Track, konnte einem diese Route bzw. den Track auch nicht durch blödes Herumgeroute verhunzen), erlebt man das nächste Debakel, denn das Navi frisst offenbar nur ganz bestimmte GPX Files. Bei meinen Versuchen mit anderweitig generierten oder heruntergeladenen GPX habe ich nur eine Sammlung von Punkten am Display erzeugen können, nicht jedoch eine Route oder einen Track, dem man hätte nachfahren können.

Menüführung

Was ist das wichtigste Menü eines GPS Navigationsgerätes? Ich meine: das „Routing“ Menü, wo ich die Charakteristik der zu berechnenden Route einstelle. Ich brauche dieses Menü sehr oft, nicht nur weil das Navi an mehreren total unterschiedlichen Rädern zum Einsatz kommt. Warum versteckt man dieses Menü bei einem Navigationsgerät in einem Submenü und dort im Scrollbereich, wo es kein Mensch ohne genaue Kenntnis des Gerätes findet? Das ist übrigens eine Frage, welche sich auch das erwähnte Motorradnavi gefallen lassen muß. Meine Güte, welch ein Humbug. Dieses Menü gehört an vorderste Stelle an eine Position, wo man es stets leicht und schnell findet. Man kann unglaublich viel Quatsch und Zeug einstellen, aber dieses wichtige Menü ist verborgen.

Smartphone am Lenker

In Anbetracht der Erfahrungen mit diesem Gerät verwundert es mich nicht sehr, wenn viele Leute das Smartphone als Navi am Lenker bevorzugen. In der Tat, manche Smartphone App ist professioneller und/oder praktischer oder leistungsfähiger. Ich habe hier mehrfach meine Meinung dazu kundgetan, und ich würde ein echtes Outdoorgerät einem Smartphone am Lenker immer vorziehen, aber unter den gegebenen Umständen wird es schwierig. Die Qualität der Route ist das stechende Argument. Ein schlechtes Navi kann ein noch so gutes Display haben, eine super Laufzeit, was auch immer, das macht die Route nicht besser. Ein Smartphone als Navi hat viele Nachteile, ist unsicher und kompliziert in der Bedienung, frisst Strom ohne Ende, ist bei Sonne kaum ablesbar, ist schweiß- und wetterempfindlich, aber wenn es gut routet, dann muss ich das wohl alles in Kauf nehmen.

Ich warte halt weiter auf ein Softwareupdate für dieses Navi, welches die Routenqualität und Zuverlässigkeit des Gerätes fundamental verbessert, und wahrscheinlich warte ich vergeblich. Die Problemhäufung während der heutigen ganz typischen Radrunde, bei mir eine regelmässige Runde, ist nicht wirklich erklärlich. Es gab darüber hinaus noch weitere kleine Ärgernisse beim Erstellen eines kurzen Ad Hoc Routings für einen optionalen Umweg, aber das beschreibe ich hier gar nicht erst. Man hat sehr viele Fehlermöglichkeiten, und ich hatte da experimentell mal kurz auf die von mir zusätzlich installierte velomaps Alps Karte statt der mitgelieferten Originalkarte umgeschaltet, das ist zu obskur, um irgendeinen Rückschluß auf ein Problem zu ziehen. Was bleibt einem also nach all dem Ärger? Ein schön kompaktes wetterfestes praktisches Gerät mit gutem Touchscreen, das im Betrieb wenig Strom zieht und beispielsweise über einen Nabendynamo dauerversorgt werden kann. Wie gesagt, das Ding könnte so gut sein, wenn man nur die schleissige Software in Ordnung bringen würde und/oder die Karten verbessern würde.

Im Ernstfall, also wenn man das Teil für Tourenrouting in fremdem, am Ende noch dünn besiedeltem Gebiet verwendet, darf man keinesfalls erwarten, daß es problemlos funktioniert. Man braucht Fallback-Lösungen und muß stets mit den Macken rechnen. So simpel, wie die Fahrradnavigation mit diesem Gerät im Web zuweilen beschrieben wird ist es nicht, im Gegenteil.
Meine Frau benutzt ein identisches Gerät, allerdings fährt sie überwiegend im MTB Modus. Das scheint besser zu funktionieren, denn sie entdeckt immer wieder schöne Strecken. Schaltet sie aber in den Strassenmodus bzw. den Modus für gemischten Untergrund, so berichtet sie genau wie ich über unerwünschtes und unnötiges Bundesstraßenrouting.

Lösungsversuche

Der Blog-Artikel war das Resultat vielfacher Verärgerung. Irgendwann war es dann einfach mal zu viel. Der positive Seiteneffekt war allerdings, daß beim Runtertippen mehr Struktur in die Sache kam und ich mir sinnvoll Gedanken darüber gemacht habe, was da eigentlich seit wann und warum schiefläuft. Und so konnte ich heute ein Teilproblem der obigen Schilderung lösen. Der Navihersteller konnte nichts für dieses Problem!

Das Komoot IQ-Widget

Wie erwähnt war auf dem Gerät ein einziges Stück externe Software verwendet worden, nämlich ein sog. „IQ-Widget“ von Komoot, mittels dessen ich Strecken aus dem Komoot Portal direkt kabellos bei laufender App am Smartphone aufs Navi laden konnte bzw. wollte. Dieses Widget war seit den letzten beiden Release-Updates disfunktional, ein drittes Update wäre wohl angestanden. Ich habe mich nun entschieden, diesem Widget keine weitere Chance mehr zu geben, sondern es vom Gerät zu löschen. Und sieh an, sieh an, die heutige Tour wurde anstandslos unmittelbar nach Beendigung vom Navi via Smartphone ins Webportal gesynced, so wie ich es auch zu Beginn mit dem Navi kannte. Ich hab das Rad abgestellt, ein paar Sachen aufgeräumt und schon war die Tour ohne mein Zutun am Smartphone.
Dieser Vorgang hatte seit vielen Wochen nicht mehr sauber funktioniert. Es war jedesmal ein mindestens viertelstündiges Gemache und Gefuddel mit der Synchronisation, Restarts, Knöpferldrücken, bis die gefahrene Tour gnädiglich am Smartphone und im Webportal erschien. Für mich stellt sich das nun so dar, und das ist hier reine Spekulation, daß sich das Komoot Widget irgendwie auch in den Abgleich der gefahrenen Touren mit der Webapp reingehängt hat, und diese massiv behindert oder verlangsamt hat. Das würde auch zu dem Erlebnis passen, dass das Runterladen von Komoot Touren aufs Navi ein endloser nicht terminierender Vorgang ist. Irgendwas passt da überhaupt nicht. Ohne dieses Widget scheint der Teil „Datenabgleich“ nun wieder sauber zu gehen, wie ursprünglich gehabt.

Und wie gehts hier weiter?

Die beschriebenen Probleme bestanden u.a. mit der Firmware 4.40 des Gerätes. Heute (20.10.2019) wurde eine neue Version 4.60 aufgespielt, und da scheint sich einiges getan zu haben, wie man in manchen Menüs im Gerät sieht. Zudem update ich auch die bereits aufgespielten (aber meist nicht verwendeten) velopmaps OSM Karten auf den aktuellen Stand und habe die Vermeidungs- und Routingeinstellungen nochmal anhand der Informationen bei velomaps.org gecheckt (das schien soweit ok). In Zukunft werde ich weniger mit dem Original Kartenmaterial des Herstellers, dafür mehr mit velopmaps OSM Karten arbeiten, und dann schaun wir mal, ob sich dieses ständige Routing-Elend nicht doch noch verbessern lässt.
Also: Hier geht’s weiter: Routingvergleich Openfietsmap – Velomap – Garmin Cycle Map.

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