Noch eine Runde bei böigem Föhn

Bevor das Wetter wieder in regnerische kühle Tristesse umschlug, habe ich gestern noch eine kleine Rennradrunde untergebracht. Gefahren wurde die identische Strecke wie zwei Tage zuvor mit dem Pedelec. Touraufzeichnung erfolgte diesmal mit dem Garmin Edge 130 GPS, welches über ein Barometer verfügt. Das Verrückte daran ist die wesentlich größere Höhenmeteranzeige von 690Hm im Gegensatz zur vorigen Pedelecrunde mit dem Garmin Edge Explore ohne Barometer, welches nur 470Hm angibt. Ich bin mangels Referenzangaben unschlüssig, welchem Gerät ich glauben darf, neige aber tendentiell eigentlich eher zum geringeren Wert. Es ist ein ständiges leichtes Auf und Ab mit mehreren etwas größeren Anstiegen (im Sinne unserer hügeligen Landschaft) darin. Unten sind beide Höhenverläufe als Grafik zu sehen. Einen derartig eklatanten Unterschied erkenne ich nicht darin, aber allein nur an unterschiedlichen Glättungsalgorithmen kann das wohl auch nicht liegen.

Bemerkenswert war der Föhnwind, welcher einerseits für erträgliche Temperaturen sorgte, andererseits das Fahren mit dem Rennrad etwas unberechenbar machte, selbst für einen routinierten Fahrer. Bei höherem Tempo war echt Vorsicht angesagt. Freihändiges Fahren war definitiv zu unterlassen, einhändiges Fahren weitestgehend zu vermeiden. Die Rückenwindpassagen wurden mit „Highspeed“ gefahren, und das ist gerade beim Rennrad ein spezieller Genuß, wenn bei nur leichtem Gefälle oder im Ebenen eine irrwitzige Geschwindigkeit anliegt. Die Gegenwindpassagen sind dafür natürlich ekelhaft ohne Ende.

Mit dem Rennrad in Niederbayern, Landkreis Rottal-Inn, bei Simbach a.Inn
Mit dem Rennrad in Niederbayern, Landkreis Rottal-Inn, bei Simbach a.Inn

Beim Edge 130 fällt auf, daß manche Navigationsanweisungen während der Fahrt auf meiner Garmin Connect Strecke unterblieben. Im Ernstfall, also beim Befahren unbekannter Strecken wird man gut daran tun, sich meistens die Datenseite mit dem Track anzeigen zu lassen, um nicht erst auf die später angezeigte Streckenabweichung reagieren zu können. Was beim winzigen Edge 130 super ist, ist die hervorragende Ablesbarkeit unter allen Bedingungen. Da gibt es einfach nichts besseres als das simple gestochen scharfe kontrastreiche LCD Display.

Das vom Regen durchzogene Mischwetter der letzten Woche konnte trotz zeitlicher Enge erfreulicherweise gut zum Radfahren ausgenutzt werden. Jetzt wird es dann für eine Weile wieder nasskalt und – sportlich betrachtet – indoorlastig.

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