RAM Mount Halterung für Garmin Oregon an der Tenere


Die Halterung
Statt der im ersten Bild gezeigten Fahrradhalterung für das Garmin Oregon wurde heute eine RAM Mount Halterung verbaut. Wenn man keine klobige Konstruktion an Lenker und Vorbau will, so ist diese Halterung ein akzeptabler Kompromiss, der neben der guten Einstellbarkeit eine ausgezeichnete Vibrationsdämpfung bietet, sofern man eine gummigelagerte Halteschelle am Haltebügel des Tenere-Vorbaus verwendet. Die RAM Mount Halteschalte selbst ist genial konstruiert und hält das Oregon sicher aber dennoch geräteschonend. Dabei läßt sich das Gerät jederzeit mit einem kleinen Handgriff herausnehmen. Für nähere Informationen einfach die Bilder anklicken!
Eine interessante Alternative wären die Bikertech Halterungen mit Klickschelle und Lagerung der Halteschale mittels vier Gummipuffern, allerdings dürfte beim speziellen dicht an der Scheibe liegenden Haltebügel der Tenere der Platz nicht ausreichen. Den klobigen Querstrebenadapter von Touratech wollte ich nicht verbauen.

Die Stromversorgung
Ein problematisches Thema ist die Stromversorgung des Gerätes am Fahrzeug. Der USB Anschluss ist sehr vibrationsempfindlich. Es kommt häufig zu Kontaktstörungen. Selbst mit eingelegten Batterien nervt das Oregon dann mit Rückfragen, ob es mit Batteriebetrieb weiterlaufen soll, oder ob es in den Massenspeichermodus gehen soll.
Touratech bietet ein leider sehr teures Adapterkabel von 12V auf USB mit der erforderderlichen Elektronik an. Die Elektronik ist hinreichend zuverlässig, zieht allerdings selbst ohne angeschlossenes USB-Gerät offenbar etwas Blindstrom und kann eine kleine Fahrzeugbatterie innerhalb von ca. 2 Wochen ausleeren (so geschehen an meiner Yamaha WR250R). Das Kabel muß also entweder an eine geschaltete Bordspannungsverbindung angeschlossen werden, oder aber beim Parken mittels des vorhandenen Steckers von der Batterie getrennt werden. Das ist lästig.
Garmin selbst bietet uebrigens ebenfalls ein etwas billigeres USB Versorgungskabel zum den Anschluss an 8V-36V Bordspannung an, welches ich mir fuer weitere Experimente nun bestellt habe.

Die Tenere hat hinter der Cockpitverblendung einen ungenutzten 12V Stecker, der geschaltete Bordspannung bietet. Leider gab es dafür lange keinen passenden Gegenstecker zu kaufen, so daß viele Fahrer diesen Stecker abzwickten und durch eine eigene Lösung ersetzten. Ein User des XT-660.de Forums hat dann eine Quelle entdeckt. Nachzulesen in diesem Posting. Mit Hilfe dieses Steckers kann man sehr einfach an geschaltete Bordspannung kommen. Ich habe nun eine billige elektronische Schaltung als USB Konverter genutzt und an den besagten Stecker angeschlossen. Dokumentiert ist das hier. Leider kommt es sofort zu staendigem Abschalten des GPS. Ob dies an USB Wackelkontakten oder mangelnder Stabilisierung der Konverterschaltung liegt, ist nicht klar. Die Lösung ist in Fahrt jedenfalls völlig unbefriedigend, so praktisch das ganze auch aussieht.

Daher wird fuer weitere Experimente das an mehreren Fahrzeugen genutzte weitgehend zuverlaessige Touratech Kabel mittels des o.g. passenden Steckers an geschalteter Bordspannung (der ungenutzte Stromanschluss hinter der schwarzen Blende am Vorbau) angeschlossen und so verlegt, daß man es ggfs. mit wenig Mühe entfernen und an einem anderen Fahrzeug anbringen kann. Auch dabei ist die Art der Kabelverlegung entscheidend dafuer, ob es zu Kontaktproblemen kommt oder nicht. Hier muss man experimentieren. Der Erstversuch mit am Haltearm entlang verlegtem Kabel (Bild 4) scheitert ebenfalls wegen zunehmend haeufigem Wackelkontakt. Wenigstens weiss ich in diesem Fall sicher, dass das Problem nicht mangelnde Stabilitaet der Versorgungsspannung ist.

Ich hoffe, daß die Stromversorgung beim kommenden Garmin Montana Gerät über externe Kontakte auch beim Einzylindermotorrad einwandfrei und ohne Vibrationsempfindlichkeit funktioniert. USB ist nicht wirklich für diesen Zweck geeignet, sondern nervt.