Verkauf der R3

Innerhalb eines einzigen Tages war die R3 über ein großes Onlineportal verkauft. Und auch diesmal hat sich ein sehr netter Käufer gefunden. Dafür bin ich dankbar. Ich wünsche dem neuen Besitzer ebenso viel Freude mit diesem problemlosen Fahrzeug, wie ich es hatte.


Der Verkauf kommt überraschend, war also nicht geplant. Im Gegenteil, die R3 war eigentlich ein guter Kandidat, um lange in der Garage zu bleiben. Im Blog steht reichlich dazu geschrieben. Das Fahrwerksupgrade und die Umbereifung unserer gemeinsamen MT-07 haben dafür gesorgt, daß im abschließenden Vergleich die R3 nun entgegen meiner früheren Prognosen den Kürzeren gezogen hat. Reduziert ausgedrückt spielen Wetterschutz, Fahrwerk, geringeres Gewicht, fahraktivere Sitzposition und leichtfüssigere präzisere Fahrbarkeit der R3 gegen Universalität, Lässigkeit, perfekte Motorabstimmung und Motorcharakteristik, weniger Motorlärm, mehr Druck, bessere Reifenauswahl der MT-07. Da dies aber sehr unterschiedliche und insofern schlecht vergleichbare Motorradtypen sind, belasse ich es dabei. Es ist – wie üblich – nicht verallgemeinerbar für andere Fahrer/innen.

Wer hier im Blog an der R3 Gefallen gefunden hat und sich jetzt wundert: für mich bleibt die R3 ein sehr gutes, hübsches und problemloses Motorrad fürs Geld, welches mir seit langem wieder den Fokus auf die Feinheiten des Straßenfahrens gebracht hat.

Es gibt nur einen entnervenden Punkt bei der R3: die beim Lösen der Achsmutter sich mitdrehende Hinterachse. Welch ein Gefuddel, wenn man allein dran arbeitet. Ich wünschte, Yamaha würde bei deren ansonsten wunderbaren Budgetbikes eine vernünftige Aluschwinge mit einer externen verschiebbaren Achsführung verbauen. Die Billiglösung bei der R3 ist unterirdisch. Bei der MT-07 hat es immerhin zu einer einseitig verdrehgesicherten Achse gereicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.