Aug 242016
 
R3 Logo

Zwischendurch gibt es etwas Eye-Candy für die Yamaha R3. Es wurde ein Satz einstellbarer schwarzer Hebel für Bremse und Kupplung verbaut. Bei LSL war auf die schnelle nichts passendes mit ABE zu finden, daher habe ich mich für Puig entschieden. Unter mehreren Varianten habe ich starre Hebel mit voller Länge gewählt. Die Hebel wurden blitzschnell verschickt und sofort verbaut. Alles passt, viel gibt es dazu nicht zu sagen. An der NC700X hatte ich einen LSL Bremshebel, mit dem ich hier vergleiche.

Puig Kupplungshebel für Yamaha YZF-R3

Puig Kupplungshebel für Yamaha YZF-R3

  • Die Puig Hebel sind gut halb so teuer wie LSL Hebel.
  • Das Konstruktionsprinzip ist ähnlich wie bei LSL: der Hebel besteht aus einem Griff mit Versteller und einem fahrzeugspezifischen Adapter.
  • Die Puig Hebel sind etwas kantiger und in der Funktion nicht ganz so satt und präzise klickend wie die LSL Hebel, aber es gibt keine funktionalen Einwände.
  • Die ABE kommt in Form eines kleinen faltbaren Heftes und enthält auch das Fahrzeug, wofür sie bestellt wurden. Das ist nicht immer selbstverständlich. Bei LSL musste ich einen Nachtrag besorgen.
  • Der Verstellbereich des Bremshebels könnte eine Nuance weiter nach außen gehen. Ich würde ein oder zwei Klicks innen weglassen und außen hinzunehmen.
  • Alle 6 Einstellstufen der Hebel sind an der R3 nutzbar. Es gibt keine Einschränkungen.
Puig Bremshebel für Yamaha YZF-R3

Puig Bremshebel für Yamaha YZF-R3

Also Daumen hoch für die Puig Hebel. Kann man ohne weiteres kaufen. Plug&play, keine weiteren Fragen. Farblich habe ich mich nach reiflicher Überlegung für schwarze Hebel mit blauen Verstellern entschieden, die meiner Meinung nach ideal an die R3 in Raceblue passen. Würde man blaue Hebel und somit notgedrungen auch ein anderes Fabrikat wählen, so hätte man u.U. eine Farbabweichung zum Fahrzeug. Darüberhinaus sollte man mit bunt eloxierten Teilen sparsam sein. Da kriegt man sehr schnell zuviel davon. Und man sollte auch an einen Weiterverkauf denken.

Office Ride

Vom heutigen Traumtag gibt es noch das obligatorische Haunsbergfoto:

Yamaha YZF-R3 am Haunsberg

Yamaha YZF-R3 am Haunsberg

Aug 112016
 
MT07 Logo

Montage der Tomtom Halterung für den Rider 400, sowie einer kleinen Bordnetzsteckdose am Lenker ist Millimeterarbeit. Jedes Teil muß exakt in einer bestimmten Lage fixiert werden, damit beim Einlenken noch Platz zur Tankabdeckung verbleibt, und die Armaturen in der vorgesehenen Position verbleiben können. Die Verkabelung zur Batterie hingegen ist nach Abnahme der linken Seitenverkleidung nicht weiter schwierig.

Erster Versuch

Das Bild zeigt die Navihalterung mit der am Lenker geklemmten RAM Kugel. Das verwendete Klemmteil – mitgeliefert bei der Tomtom Halterung – ist sehr klobig und beansprucht viel Platz. Ich verstehe nach wie vor nicht, warum diese RAM Mounts Sachen so ausladend und massig gebaut sein müssen. Die Saito Bordnetzsteckdose muß am Lenker in die innere Biegung geschoben werden, damit einerseits der Kupplungszug Platz hat, andererseits eben beim Einlenken nach links noch 1mm Luft zum Tank verbleibt. Mühsam, aber immerhin ohne Änderungen am Fahrzeug. Eleganter wäre eine Bohrung im seitlichen schwarzen Plastik. Dort ist viel Platz unter der Hülle. Unschön ist noch die Verlegung des Navikabels selbst. Entweder man kürzt sich das passend, oder aber es hängt halt vorne irgendwie herum.

Tomtom Rider 400 an Yamaha MT-07

Tomtom Rider 400 an Yamaha MT-07

Folgendes Bild zeigt die linke Seite der MT nach Entfernen der Tank/Seitenverkleidung. Im vorderen Bereich des obenauf liegenden Verkleidungsteils könnte man auch eine Karrosseriemontage der Steckdose machen, was eleganter aussähe als die Lenkergeschichte.

Yamaha MT-07 linke Seite

Yamaha MT-07 linke Seite

Testfahrt

Die Navimontage funktioniert, wie auf einer weiteren schönen Testrunde ersichtlich wurde.

Yamaha MT-07

Yamaha MT-07

Update: zweiter Versuch

Die Montageposition des Gerätes selbst am Lenker hat uns nicht überzeugt. Mit einem Trick konnte ich es nun doch noch oberhalb des Anzeigeinstruments der MT anbringen und dabei den Zündschlüssel voll zugänglich behalten.

Tomtom Rider 400 an Yamaha MT-07

Tomtom Rider 400 an Yamaha MT-07

Dazu wurde eine der Klemmschrauben des Anzeigeinstruments durch das Kugelteil einer RAM Mounts Lenkerhalterung ersetzt. Eine einfache Kugel tut es hier nicht, denn diese blockiert das Abziehen des Zündschlüssels im abgesperrten Zustand. Die Kugel muß seitlich versetzt sein. Meine Lösung sieht nicht sonderlich elegant aus, aber sie ist pragmatisch, bringt das Navi in optimale Position und bedarf keiner weiteren Teilekäufe. Das Ram Mounts Zeug ist nicht gerade billig.

Tomtom Rider 400 an Yamaha MT-07

Tomtom Rider 400 an Yamaha MT-07

Aug 102016
 
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Und weils so schön ist, noch zwei Fotos der heutigen Einkaufstour (siehe unten) nach Eugendorf bei Salzburg. Wir möchten die Einfahrphase schnellstens erledigt wissen, da ein Fahrsicherheitstraining mit der MT bevorsteht, wo ich dann gerne das frische Öl nach dem Service drinnen hätte.

Yamaha MT-07 race blue

Yamaha MT-07 race blue

Yamaha MT-07 race blue

Yamaha MT-07 race blue

Und hier die Verbrauchsstatistik bei Spritmonitor, anklickbar. Wird wohl eher löcherig werden, weil wir nicht zwanghaft jede Betankung eintragen.
Spritmonitor.de

Gepäcklösung u.a. für MT-07

Vanucci Hecktasche

Vanucci Hecktasche

Das große und extrem praktische Gepäckfach der NC700X fehlt bei der MT und der R3 bitterlich. Andererseits kommen mir keine Stahlträger oder Kistenapplikationen ans Motorrad. Wir haben uns auf eine Hecktasche in Form eines sehr variablen Softbags geeinigt. Das Ding ist groß genug für ein Notebook, kann ggfs. noch ausgefaltet und erweitert werden, und scheint geeignet, das Urlaubsgepäck für einen Kurztrip aufnehmen zu können. Der Sitz der MT ist ein bisschen zierlich für diese Tasche, aber mit Hilfe der von Yamaha genialerweise unter dem Beifahrersitz installierten Halteschlaufen wird man es hoffentlich gut montieren können. Erfahrungen mit dem Teil folgen. Übrigens kann man diese Tasche später durch einen Reissverschluß schnell vom Fahrzeug nehmen und als Rucksack oder Umhängetasche mitnehmen.

Klamotten-Update

Vanucci Armalith Motorrad Jeans

Vanucci Armalith Motorrad Jeans

Meine Motorradklamotten verschleissen relativ schnell, sofern ich sie im Alltag verwende. Hin und wieder freue ich mich daher über ein Update. Die abgebildete Vanucci Armalith Jeans konnte ich heute anprobieren und als Auslaufmodell vergünstigt mitnehmen. Der sehr schwere zähe Stoff ist vollflächig verstärkt und hat angeblich beste Abriebeigenschaften, fühlt sich aber nicht unbedingt wie Jeansstoff aus Baumwolle an. Es sind bereits Knie- und Hüftprotektoren angebracht. Und die Hose passt gut, was bei mir nicht selbstverständlich ist. Bin gespannt, ob sich das Teil im Alltag bewährt. Sieht tausendmal lässiger aus als die üblichen Motorrad-Textilhosen und fühlt sich sogar solider an.

Aug 082016
 
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Das Motorrad meiner Frau…

…habt ihr wohl gedacht. Der Neid hätte mich gefressen. Ich konnte noch einen Fuß in die Tür kriegen und unsere MT zur Hälfte mitkaufen, zulasten der dafür hergegebenen NC700X. Und das war auch gut so. Nicht nur meine Frau war nach ihrer allerersten Fahrt mit der MT-07 hellauf begeistert. Mir selbst ging es vorhin nach der ersten Hinterlandrunde genauso. Welch ein Spaß. Was für ein genialer Ofen für das Geld. Feine Sache.

Meine Frau nach ihrer ersten Fahrt mit der MT-07

Meine Frau nach ihrer ersten Fahrt mit der MT-07

Fahrzeugübergabe Yamaha MT-07

Fahrzeugübergabe Yamaha MT-07

Erste MT-07 Hinterlandrunde in wenigen Fotos

Erste Runde mit Yamaha MT-07

Erste Runde mit Yamaha MT-07

Erste Runde mit Yamaha MT-07

Erste Runde mit Yamaha MT-07

Erste Runde mit Yamaha MT-07

Erste Runde mit Yamaha MT-07

Erster Fahrbericht und Vergleich

Im Dunst der letzten Fahrimpressionen von NC700X, YZF-R3 sowie Duke 390 erlaube ich mir ein paar aus der Hüfte geschossene Bemerkungen in Tabellenform. Für großartige Expertisen ist es noch viel zu früh, aber ein paar wesentliche Punkte wurden sehr schnell klar.

Tabelle: X-Achse vergleicht sich zur Y-Achse

MT-07 Duke 390 YZF-R3 NC700X
MT-07 Viel leichter, quirliger, schmälere Reifen Leichter, homogener zu fahren, schmälere Reifen Sparsamer, praktischer, wirtschaftlicher, weniger Wärmeabstrahlung, DCT, schmälerer Hinterreifen
Duke 390 Qualität, kein Nervpotential, weniger penetrant Qualität, läuft gleichmäßiger, weniger Nervpotential, läuft nicht so heiß „Unvergleichbar“
YZF-R3 Lässiger, ohne Mühsamkeit Leichter, bissiger, direkter „Unvergleichbar“
NC700X Leichter, schmaler, direkter ansprechend (mehr „Grunt“), dreht kräftiger aus, Qualität der Felgen und des Anzeigeinstruments „Unvergleichbar“ „Unvergleichbar“

Quintessenz

Interessant ist der Vergleich MT-07 gegen NC700X, weil man ähnlich große Zweizylindermotoren hat. Die MT punktet für mich als ehemaligen Einzylinderfahrer durch den Wegfall der NC-typischen Behäbigkeit bei niedriger Drehzahl. Man kommt schneller aus langsamen Ecken raus, wo die NC im D-Modus herumgurgelt und generell etwas schwerfälliger wirkt. Dafür verantwortlich ist wohl die Kombination aus Motormasse, DCT-Steuerung und Fahrzeug-Gesamtmasse. Auch die NC hat einen bulligen und subjektiv kräftigen Antrieb, und der S-Modus verbessert dieses Verhalten stark. Aber die MT bringt mir den lange vermissten „Grunt“ wieder, also das direkte Ansprechen aus niedriger Drehzahl bzw. langsamer Geschwindigkeit. Die Duke 390 kann das übrigens auch gut, ist aber im Vergleich ein Fliegengewicht und hat natürlich nicht den Schub der MT.
Der Gewichtsunterschied von knapp 50kg zwischen der NC700X DCT und der MT-07 fällt subjektiv weniger auf als ich erwartet hatte. Die NC konnte ihre monumentalen 230kg sehr gut tarnen. Eigentlich fällt mir der viel geringere Gewichtsunterschied zwischen R3 und MT-07 stärker auf. Die MT fühlt sich nicht besonders leicht an. Sie hat eben ihre 182kg. Aber trotz des relativ schmalen Lenkers und des breiten Hinterreifens ist sie in unserem Kleinstraßennetz wunderbar zu fahren. Das funktioniert hervorragend.

Die MT hat eine unterdruckgesteuerte Luftfilterkastenklappe, genau wie die WR250R. Dies erklärt den angenehm leisen Motorlauf bei niedriger Drehzahl, denn man hört bei moderater Fahrt kein dröhnendes Ansauggeräusch, anders eben als bei der R3. Und dank des riesigen Schalldämpfers unten im Kiel bleibt die MT insgesamt dezent im Klang, selbst bei Vollgas. Das ist superangenehm und perfekt gelungen.

Der Bordcomputer der MT-07 zeigt nach meiner ersten Runde etwa 4,5l/100km Schnitt an. Das wird nach dem Einfahren noch etwas runtergehen, da bin ich sicher. Aber es wird deutlich über der NC700X bleiben, die bei ähnlicher Fahrweise mit etwa 3,8l/100km zu bewegen war. Dennoch: der Yamaha Wert liegt gemessen an der Motorleistung und Fahrweise nicht schlecht.
Apropos Bordcomputer: das flache elegante Digital-Anzeigeinstrument der MT-07 ist schöner, moderner, leistungsfähiger als das etwas antiquiert und spartanisch wirkende Display der 2012er NC. Das Display der Duke wirkt auf mich etwas billig im Vergleich.

Genug herumsinniert. Solche Vergleiche bringen wahrscheinlich kaum jemand etwas. Für mich steht erstmal fest, daß ich die MT-07 in den letzten Jahren etwas unterschätzt hatte. Das ist ein bemerkenswert gutes Motorrad für wenig Geld.

Aug 072016
 
Verge X10 Logo

Die wunderschöne letztjährige Klappradtour nach Niederösterreich sollte in irgendeiner Form wiederholt werden. Es ergab sich ein Zeitfenster mit 4 Tagen für eine Tour zu zweit. Allerdings war für den zweiten Tag bereits Dauerregen und kühles Wetter vorausgesagt. Wir entschlossen uns daher, den zweiten Tag in der Therme Eging abzusitzen, um dann Tag 3 und 4 für eine erweiterte Heimfahrt entlang des bayerischen Waldes zu nutzen, wobei Etappe 4 nahezu vollständig der ersten Etappe der letztjährigen Waldviertel-Tour entsprach, allerdings in umgekehrter Richtung. Der erste Tag brachte wunderschönes Wetter, am zweiten Tag gab es nur Dauerregen, Tag 3 war wolkig, teils sogar recht finster, mit wenigen Sonnenfenstern, dafür vielen Höhenmetern drinnen. Tag vier war heiter bis sonnig. Dennoch waren die beiden Etappen für meinen Geschmack deutlich zu kühl. Einige Fotos folgen.

Anreise Eging, erster Tag

Klappradtour 2016, erster Tag

Klappradtour 2016, erster Tag

Vilsradweg

Vilsradweg

Eging: Gasthof Post

Eging: Gasthof Post

Dritter Tag: Von Eging nach Wegscheid

Entlang des bayerischen Waldes

Entlang des bayerischen Waldes

Vierter Tag: Wegscheid, Passau, Schärding, heim

Morgen in Wegscheid

Morgen in Wegscheid

Gasthof Kernmühle bei Passau

Gasthof Kernmühle bei Passau