Friaulrunde mit Honda NC700X DCT und KTM Duke 125

Die letzte Friaulrunde ist lange her und wurde mit der WR250R gefahren. Die Honda NC700X war in Bezug auf Italientouring bisher unbetroffen. Das sollte sich vergangenes Wochenende ändern bei einer 2tägigen schotterfreien 1000km Runde zusammen mit einem sehr ausdauernden Kumpel und dessen KTM Duke 125. Die Tour führte zunächst über den Glockner, den Stallersattel und den Kreuzbergpaß ins Zielgebiet, wo dann eine wunderbare weite Schleife über il Balcone del Friuli und dann zurück über den Cason di Lanza gefahren wurde.

Motorrad

Die Honda mit dem DCT zeigte sich als angenehm lässiges, praktisches und problemloses Tourenmotorrad, selbst bei sehr engen typischen Straßen im Friaul. Das gesamte (minimal gehaltene) Reisegepäck samt Regenüberzug fand im Gepäckfach Platz.

Der Spritverbrauch während der überwiegend sanft gefahrenen Tour betrug ca. 3,3l/100km. Der Metzeler Z8 Hinterreifen allerdings erfüllte nicht die Erwartungen, die der erste Reifensatz erweckt hatte. Bereits nach 5300km Laufleistung ist der Hinterreifen beträchtlich abgefahren. Viel mehr als 6000km Laufleistung wird er dieses Mal nicht schaffen. Zudem war ich mit der Reifenhaftung am Hinterrad bei den eigentlich optimalen Bedingungen in Italien nicht ganz zufrieden. Das Vertrauen in den Reifen ist insofern etwas getrübt. Mein subjektiver Eindruck war, daß der Hinterreifen mit schnellen oder gar abrupten Schräglagenwechseln nicht gut klarkommt, sondern dann einen ganz leichten (vermutlich harmlosen, aber eben unangenehmen) Glitscheffekt an den Tag legt. Langgezogene ruhige Kurven mit progressiver Schräglage hingegen sind kein Problem. Ich werde versuchsweise auf den preisgünstigen Michelin Pilot Power wechseln, der zumindest bei der WR250R Supermoto auch bei abrupten Schräglagenwechseln immer einen sicheren Grip bietet, sowie auch bei Regen bestens taugt und eine akzeptable Haltbarkeit aufweist, die allerdings nicht an die Haltbarkeit des ausgesprochen tief profilierten Z8 heranreichen wird.

Zur kleinen Duke wäre zu sagen, daß diese neue Baureihe für die bei unserer Tour in Italien gefahrenen Strecken wohl als ideal bezeichnet werden kann. Ein besser geeignetes Fahrzeug für solche Strecken wird man schwerlich finden. Natürlich spricht es auch für das Durchhaltevermögen des Fahrers, daß die lange Strecke in den zwei Tagen problemlos bewältigt werden konnte.

Großglockner

Grossglockner: Blick von der Edelweissspitze
Grossglockner: Blick von der Edelweissspitze
Grossglockner: Blick von der Edelweissspitze
Grossglockner: Blick von der Edelweissspitze
Großglockner: Franz-Josef-Höhe
Großglockner: Franz-Josef-Höhe. Der Glockner ist in Wolken
Grossglockner: Blick von der Franz-Josef-Höhe auf die Pasterze
Grossglockner: Blick von der Franz-Josef-Höhe auf die Pasterze

Staller Sattel

Stallersattel
Stallersattel